Yacht- und Bootspolitur


Zu einer gründlichen Lackpflege gehört zuerst die Reinigung und dann die Politur des Lackes.

Der Lack wird zuerst einer Handwäsche unterzogen. Der Unterschied zur normalen Handwäsche bei einer darauffolgenden Politur ist, dass unbedingt äußerst gründlich gearbeitet werden muss. Jegliche Verschmutzung die nicht entfernt worden ist, wird bei der weiteren Bearbeitung des Lacks in den Lack eingearbeitet! Ein weiterer Unterschied der bei der Lackreinigung beachtet werden muss ist, dass keine rückfettenden oder bereits pflegenden Reinigungsmittel verwendet werden dürfen. Der Lack muss zur Lackpolitur frei von sämtlichen Pflegemitteln sein.   Zeichen für die wirkliche Sauberkeit ist, zusätzlich zum Aussehen, wenn Sie mit dem Finger über den Lack fahren und es entsteht ein Quietschgeräusch wie bei gespülten Gläsern.

Nach dem gründlichen Trocknen, kann mit der Politur des Lacks begonnen werden.
Die Lackpolitur bei der professionellen Bootsaufbereitung kann man sich so vorstellen: Mit einem speziellen Hochdrehzahlpoliergerät wird der Lack eines Boots mit konstanten Bewegungen und konstantem Druck poliert. Bei der Lackpolitur wird mithilfe des Poliermittels und der mechanischen Bewegung ein fast nicht messbarer Teil der obersten Lackschicht abgetragen. Das entfernt angegriffene Bestandteile des Lacks und sorgt für ein gleichmäßiges Lackbild. Die darunter hervorkommenden Lackpartikel haben die gleichen Eigenschaften und den gleichen Glanz wie die ursprünglichen obersten Bestandteile des Lacks.
Mithilfe der Lackpolitur ist es sogar möglich, Kratzer bis zu einer bestimmten Tiefe auszupolieren.
Die Lackpolitur ist eine Arbeit, die sehr stark auf Erfahrung und handwerkliche Fähigkeiten angewiesen ist. Nur bei entsprechender Übung lassen sich Politurblumen und Ungleichmäßigkeiten bei der Politur  verhindern.